Flugplatzordnung
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ZVR: 423409407
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 Modellflugplatz Betriebsordnung des UMBC Litschau   Benützungsberechtigte: Die Benützung des Modellflugplatzes ist nur Clubmitgliedern gestattet. Neulinge werden durch entsprechende Vereinsmitglieder für den Alleinflug freigegeben. Nichtmitglieder dürfen nur im Beisein eines Mitgliedes des UMBC und nach vorheriger Absprache mit dem Obmann, beziehungsweise Obmanstellvertreter den Platz benutzen. Es ist auch das Formblatt für Gastpiloten auszufüllen welches sich in der Clubhütte befindet. Betriebsverantwortung/Haftung: Das Betreten der Anlage erfolgt für Vereinsmitglieder und Zuschauer auf eigene Gefahr. Zuschauer haben sich ausnahmslos hinter der Absperrung aufzuhalten. Eltern haften für ihre Kinder. Für mitgebrachte Haustiere Ist der Besitzer verantwortlich und es besteht Leinenzwang. Die Verantwortung für den Betrieb eines Flugmodells obliegt dem Piloten. Die Ausübung jeder Tätigkeit erfolgt auf eigene Gefahr und Risiken, der Verein übernimmt keine Haftung irgendwelcher Art. Versicherung: Ein Flugmodell darf nur in Betrieb genommen werden, wenn ein entsprechender Versicherungsschutz mit der in LFG 1957 §151 genannten Mindestdeckungssumme nachgewiesen werden kann. (zB: Aeroclub-Sportlizenz) Betriebszeiten: Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren dürfen -an Werktagen in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19:30 Uhr betrieben werden. -an Samstagen, Sonnen und Feiertagen von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr betrieben werden. Modelle mit Elektromotor und einem Fluggewicht über 5 kg sind wie Verbrennermodelle zu behandeln. Für leichtere Modelle mit Elektroantrieb gibt es keine Einschränkungen. Modellanforderungen: Es dürfen nur Flugmodelle betrieben werden, die in einem einwandfreien technischen und sicheren Zustand sind. Die zum Einsatz kommenden Flugmodelle dürfen maximal 25 kg schwer sein. Flugmodelle mit einer Masse größer als 25 kg und kleiner als 150 kg dürfen dann betrieben werden, wenn der Betreiber im Besitz einer entsprechenden gültigen Betriebsbewilligung der Luftfahrtbehörde ist. Modelle mit Verbrennungsmotor müssen mit einem gut wirksamen Schalldämpfer ausgestattet sein. Frequenznutzung: Jeder Pilot muss sich vor Innbetriebname des Senders vergewissern, dass seine 35 MHz Frequenz frei ist (entfällt bei 2,4 GHz Anlagen); Kanalkennzeichnung Flugbereich: Flüge außerhalb des Sichtbereich es sind gemäß Luftfahrtgesetz §24 C nicht zulässig. Die maximal erlaubte Flughöhe ist 300m über Grund (gemäß LVR 2014, §18) Der Flugraum ist -im Norden und Süden durch die Landesstraßen -in Richtung Osten mit 500m ab mitte Landebahn -In Richtung Westen mit 300m ab mitte Landebahn begrenzt. Der Parkplatz und der Zuschauerraum dürfen nicht überflogen werden. Gerichtliche Auflagen: Die schraffierte Fläche der Flugbereichskarte darf mit Verbrennermodellen nur zum Starten und Landen überflogen werden. Diese Regelung gilt an Samstagen Sonn- und Feiertagen zwischen 13.30 Uhr und 17.00 Uhr. Verhaltensregeln für den Betrieb: 1)Die Flüge sind so durchzuführen, dass sie eine Verletzung von Personen oder Beschädigung von Sachen ausgeschlossen werden kann. Bei Flugbetrieb ist das Betreten des Flugfeldes aus Sicherheitsgründen den Piloten und allfälligen Starthelfern vorbehalten. Die Piloten haben sich grundsätzlich am Südrand des Flugfeldes aufzuhalten. Sofern es der Betrieb erfordert hat der Flugplatzhalter einen Flugleiter einzusetzen, der den Flugbetrieb überwacht und gegebenenfalls ordnend eingreift. Bei Feldarbeiten auf Nachbargrundstücken ist das Überfliegen dieses Bereiches einzustellen. Modellbergungen haben unter größtmöglicher Schonung der Kulturen zu erfolgen. Reste sind rückstandslos zu entfernen. 2) Startvorbereitung: Anstarten des Motors und Vollgastests immer in Richtung zur Piste, nie in Richtung Zuschauerraum. Vor dem Starten des Motors ist das Modell gegen Wegrollen zu sichern. Startvorbereitung sind grundsätzlich im südlichen Bereich des Platzes zu tätigen. 3) Betrieb von mehreren Modellen gleichzeitig: Es dürfen maximal drei Modelle mit Verbrennungsmotor gleichzeitig in der Luft sein (Schleppgespanne sind ausgenommen). Die Piloten haben so zusammenzustehen dass eine Kommunikation möglich ist. Die Start und Landerichtung ist abzusprechen. Hubschrauber sind in diesem Fall in der südöstlichen Ecke des Platzes zu betreiben. 4) Landung beziehungsweise Notsituation: Landungen sind mit dem lauten Ausruf „Landung” anzukündigen. Notsituationen sind ebenfalls laut und deutlich anzusagen. Nach der Landung ist die Start-und Landebahhn sofort und unaufgefordert zu verlassen. Das Rollen des Modells mit Motorkraft in Richtung Personen oder anderer Modelle ist untersagt. Notfallplan: Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144, nächster Arzt: Dr.Gerald Ehrlich Tel:02865/455 , ACG- RCC(Zentrale Meldestelle) Tel: +43(0)51703 7777 oder 7778, Fax: +43(0)51703 76 E-Mail: zms@austrocontrol.at Erste Hilfekasten in der Clubhütte. Allgemeines: Fahrzeuge dürfen nur auf dem dafür vorgesehenen Platz abgestellt werden. Die Betriebszeiten und die gerichtlichen Auflagen werden speziell überwacht und die Einhaltung der Beschränkungen sind pönalisiert. Verstöße gegen diese gerichtlich vorgegeben Auflagen werden ab dem 3. Verstoß und jedem weitern Verstoß pro Kalendermonat mit € 300-- geahndet und muss seitens des Vereines an einen Anrainer bezahlt werden. Diese Strafe wird letztlich vom Verursacher kassiert, der Verein wird diese Kosten nicht übernehmen und im Streitfall Kostenersatz vom Verursacher im Regreßweg verlangen. Im Übrigen wird ein rücksichtvolles, umweltbewusstes und umsichtiges Verhalten erwartet. Die Piloten sind verpflichtet, für die Einhaltung der Flugplatzordnung zu sorgen. Die Missachtung der Platzordnung kann vom Club mit disziplinären Maßnahmen geahndet werden. Bei Zuwiderhandlungen und Verstössen clubfremder Personen sowie bei eigenmächtiger Benützung behält sich der Verein rechtliche Schritte vor. Litschau, April 2019 Günter Thür  Obmann ZVR Zahl: 423409407
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