Flugplatzordnung
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ZVR: 423409407
§ 1.) Die Benützung des Modellflugplatzes ist nur Clubmitgliedern gestattet. Nichtmitglieder dürfen nur im Beisein eines Mitgliedes des UMBC und nach vorheriger Absprache mit dem Obmann bzw. Obmann Stv. den Platz benützen. Ferner muss eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden. Es ist auch das Formblatt für Gastpiloten auszufüllen, welches sich in der Clubhütte befindet. § 2.) Das Betreten der Anlage erfolgt für Zuschauer und Vereinsmitglieder auf eigene Gefahr. Der Platzhalter übernimmt für Personen- und Sachschäden keine wie immer geartete Haftung. Eltern haften für ihre Kinder. Fahrzeuge dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Flächen abgestellt werden, nicht entlang der Zufahrtswege und nicht auf dem Fluggelände selbst. § 3.) Betriebszeiten: Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren dürfen: - an Werktagen (nicht an Samstagen !) in der Zeit von 09.00 bis 19.30 Uhr betrieben werden. - an Samstagen, Sonn- und Feiertagen nur von 10.00 bis 11.30 und von 13.30 bis 17.00 Uhr betrieben werden. Die Mittagspause ist strikt einzuhalten. Flugmodelle mit Elektromotoren dürfen: - an Werktagen (nicht an Samstagen !) nur in der Zeit von 09.00 bis 19.30 Uhr betrieben werden. - an Samstagen, Sonn- und Feiertagen nur von 10.00 bis 11.30 und von 13.30 bis 17.030 Uhr betrieben werden. Ausgenommen davon sind Elektromodelle unter 5 kg Betriebsgewicht. § 4.) Flugbereich: Als Flugbereich gilt das Gelände, das nördlich: durch den Waldrand östlich: durch den Waldrand westlich: ca. 75 m westlich der Gemeindestraße südlich: Landesstraße (Reitzenschläger Straße) begrenzt ist. Diese Grenzen dürfen in keinem Fall überflogen werden (gerichtliche Vorgabe) und sind im beiliegenden Geländeplan verdeutlicht. Die schraffierte Fläche westlich der Gemeindestraße ist nur zum Start und zur Landung überfliegbar. Kunstflug etc. ist im nördlichen Flugraum gestattet. § 5.) Flugbetrieb 1.) Allgemein: Die Flugmodelle dürfen ein Betriebsgewicht von 25 kg nicht überschreiten. Modelle mit Verbrennungsmotoren müssen mit einer gut wirksamen Schalldämpfung ausgerüstet sein. Alle Flugmodelle müssen mit einer deutlich angebrachten Kennung versehen sein. Alle Fernsteuer-anlagen müssen über eine Typengenehmigung (PTV, CE, etc) verfügen und dürfen nur auf den freigegebenen Frequenzen betrieben werden. Bei Flugbetrieb ist das Betreten des Flugfeldes aus Sicherheitsgründen den Piloten und allfälligen Starthelfern vorbehalten. Zuschauer haben sich ausnahmslos hinter der Absperrung aufzuhalten. Eltern haften für ihre Kinder. Für mitgebrachte Haustiere ist der Besitzer verantwortlich und es besteht Leinenzwang. Während des Start- und Landevorganges muss das Flugfeld frei von unbefugten Personen und beweglichen Hindernissen sein. Jede Landung ist für alle Piloten gut hörbar durch den Zuruf „Achtung Landung“ anzukündigen. Die Piloten haben sich grundsätzlich am Südrand des Flugfeldes aufzuhalten. Sofern es der Betrieb erfordert, hat der Flugplatzhalter einen Flugleiter einzusetzen, der den Flugbetrieb überwacht und gegebenenfalls ordnend eingreift. Seinen Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten. Jeder Modellpilot hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere von Personen und Sachen, sowie die Ordnung des Modellbetriebes nicht gefährdet oder gestört wird. Das Anfliegen von Personen und Tieren, sowie das Überfliegen von Personengruppen und Fahrzeugabstellplätzen ist untersagt. Bei Feldarbeit in angrenzenden Grundstücken ist das Überfliegen des betreffenden Sektors einzustellen. Bei Außenlandungen und Abstürzen ist die Rückholung bzw. Bergung unter größtmöglicher Schonung der Kulturen vorzunehmen. Rückstände sind sorgfältig zu entfernen. 2.) Startvorbereitung: Gelangen mehrere Modelle zum Einsatz, hat sich jeder Pilot, der ein Flugmodell in Betrieb nehmen will, zu versichern, dass seine Funkfrequenz frei ist. Bei Mehrfachbelegungen der Frequenzen , oder, wenn es die Übersicht notwendig macht, ist die Frequenztafel zu benützen. Es dürfen sich nicht mehr als drei Motormodelle gleichzeitig in der Luft befinden (ausg. Schleppgespanne). Anstarten des Motors immer in die Richtung zur Piste, nie in Richtung Zuschauerraum. Anstarten des Motors nur, wenn die Maschine gegen Wegrollen gesichert ist, Vollgastest nur vor der Piste, 90° zur Startrichtung, kein Rollen mit Motorkraft in Richtung Zuschauerraum oder abgestellte Maschinen. Zumindest vor jedem Tageserstflug ist eine technische Funktionskontrolle des Flugmodells und der Fernsteuerung durchzuführen. Die Inbetriebnahme von Motormodellen ist ausschließlich im Vorbereitungsraum am Südrand des Flugfeldes gestattet. 3.) Betrieb von mehreren Maschinen gleichzeitig: (max. 3 Verbrenner) Die Luftraumeinteilung gemäß Fluggeländevorgabe vor dem Start absprechen. a.) in Pistenrichtung für Start und Landung b.) oben am nordöstlichen Bereich etwa quer zur Piste (Höhenstaffelung beachten) c.) Hubschrauber oben in der südöstlichen Ecke d.) Segelflugzeuge prinzipiell freibleibend, aber bevorzugt in den „freien“ Lufträumen e.) Schaumstoffflugzeuge sinngemäß, wo ein freier Luftraum verfügbar ist. aber: Es ist nicht angenehm für einen Piloten, der z.B. sein Programm fliegt, wenn ein Hubi oder ein Shocky ihm vor der Nase herumfliegt oder durch seine Figuren kreuzt. Auch ein Shocky kann einen Piloten heftig irritieren, wenn er z.B. 1 m über dem Kopf fliegt oder so. Das heißt, Shockypiloten bitte etwas Abstand zum Piloten des Großmodells einhalten. 4.) in der Luft: Das Überfliegen des Zuschauerraumes ist absolut verboten (Der Zuschauerraum beginnt da, wo die Piloten stehen!!!) 5.) Landung: Die Landung ist prinzipiell laut und deutlich anzusagen (gilt auch für Schaumstoff-fllugzeuge !). Notsituationen ebenfalls laut und deutlich ansagen. 6.) Der Betreiber eines Flugmodells ist für die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit des Flugmodelles im Betrieb selbst verantwortlich. Eine bewußte Gefährdung anderer Piloten oder Zuseher (z.B. durch extreme 3D Manöver oder Hochgeschwindigkeitsüberflüge in Zuschauernähe) ist zu vermeiden. § 6) Allgemeines: Die gegenständliche Flugplatzordnung wurde unter Bedachtnahme auf die gesetzlichen Vorschriften sowie der gerichtlichen Anordnungen erstellt und auf ein logisches Minimum begrenzt, sodass sie im Interesse der Sicherheit und dem Bestand des Flugplatzes kein Thema sein sollte. Die § 3 und 4 werden speziell überwacht und die Einhaltung der Beschränkungen sind pönalisiert. Verstöße gegen diese gerichtlich vorgegeben Auflagen werden ab dem 3. Verstoß und jedem weitern Verstoß pro Kalendermonat mit € 300.-- geahndet und muss seitens des Vereines an einen Anrainer bezahlt werden. Diese Strafe wird letztlich vom Verursacher kassiert, der Verein wird diese Kosten nicht übernehmen und im Streitfall Kostenersatz vom Verursacher im Regreßweg verlangen. Im Übrigen wird ein rücksichtvolles, umweltbewusstes und umsichtiges Verhalten erwartet. Die Piloten sind verpflichtet, für die Einhaltung der Flugplatzordnung zu sorgen. Die Missachtung der Platzordnung kann vom Club mit disziplinären Maßnahmen geahndet werden. Bei Zuwiderhandlungen und Verstößen clubfremder Personen sowie bei eigenmächtiger Benützung behält sich der Club rechtliche Schritte vor. Litschau, Juni 2010 Friedrich Steigl ZVR Zahl: 423409407 Obmann
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